Tarifverhandlungen gestartet!

Lange musstet ihr euch gedulden, aber hier sind sie nun, die Forderungen eurer UTK, die ergänzend zu den Forderungen der BTK dem Arbeitgeber übermittelt wurden.

Nachdem sich die AVG gegen eine Einmalzahlung verwehrt hatte, steht natürlich fest, das alle Forderungen rückwirkend nach Abschluss berechnet werden müssen, sollten keine anderen Regelungen während der Verhandlung vereinbart werden. Die UTK geht selbstverständlich davon aus, das der Arbeitgeber konstruktiv, wie all die Jahre die Verhandlungen begleitet.

Und keine Sorge, es sind ausreichend Streikwesten vorhanden.

Unternehmensspezifische Forderungen für den Tarifvertrag für das Zugpersonal (ZugTV AVG) sowie für den Mantel- und Entgelttarifvertrag AVG (METV) 

  • Tarifierung einer jährlichen steuerfreien Erholungsbeihilfe i. H. v. 156 Euro für alle Arbeitnehmer und Auszubildenden. 
  • Erhöhung der „BoStrab-Zulage“ auf 200 Euro und die Dynamisierung der Zulage bei allgemeinen Entgelterhöhungen. 
  • Erhöhung des Weihnachtsgeldes im ZugTV AVG und METV AVG auf 100 Prozent der Bemessungsgrundlage für alle Arbeitnehmer. 
  • Einführung einer monatlichen Zulage i. H. v. 100 Euro für Lokomotivführer, die sowohl über die Qualifikation für das A-Netz als auch das B-Netz verfügen. 
  • Einführung einer monatlichen Zulage i. H. v. 200 Euro für Arbeitnehmer, die neben ihrer nicht nur vorrübergehend ausgeübten Tätigkeit auch regelmäßig die Aufgaben eines Fahrdienstleiters übernehmen. 
  • Vereinheitlichung der in §15 und §16 METV AVG geregelten Zulagen für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit mit denen des ZugTV AVG sowie deren künftige Dynamisierung bei allgemeinen Entgelterhöhungen. 

Zusätzliche Forderungen für GDL Mitglieder, die in der Infrastruktur tätig sind 

  • Einführung von Erschwerniszulagen gem. eines Erschwerniszulagenkataloges. 
  • Vereinbarung einer Verhandlungsverpflichtung zum Abschluss eines Bundes-Rahmentarifvertrags für die Infrastruktur (BuRa-Infra TV). 

Der nächste Verhandlungstermin findet am 20. Februar 2026 in Frankfurt am Main statt. Vorher soll ein Gespräch auf Arbeitsebene stattfinden 

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