
Mit dem ersten Verhandlungstermin startete am 8. Januar 2026 in Berlin die Tarifrunde mit der Deutschen Bahn AG.
Zu den 40 Forderungspunkten gehören unter anderem die Erhöhung der Entgelte in einem Volumen von acht Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, inklusive 3,8 Prozent allgemeine Entgelterhöhung und strukturelle Verbesserungen der Entgelttabellen.
Der Auftakttermin diente der Abstimmung des Fahrplans für die weiteren Verhandlungen. Die Gespräche verliefen sachlich und in einer professionellen Atmosphäre. Zu inhaltlichen Fragen oder konkreten Ergebnissen lassen sich nach dem ersten Termin noch keine Aussagen treffen.
1.000 Euro für GDL-Mitglieder bei der DB
Den bereits im Juli 2025 übersendeten Forderungskatalog hat die GDL mit dem ersten Verhandlungstermin ergänzt. Wie auch mit zahlreichen Wettbewerbsbahnen bereits vereinbart, fordert die GDL auch für ihre Mitglieder in den Zügen, in den Werkstätten und der Infrastruktur der DB eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro.
Der Arbeitgeber hat diese – wie auch alle anderen Forderungen – zunächst lediglich zur Kenntnis genommen.
Verhandlungen bis Ende Februar
In der vereinbarten Verhandlungsphase bis Ende Februar sind in Summe 14 Verhandlungstage angesetzt. Der nächste Verhandlungstermin findet am 22. Januar 2026 satt. Im Fokus stehen an diesem Tag die Forderungen zu Entgelterhöhungen und zu den strukturellen Verbesserungen.
Die GDL erwartet, dass der Arbeitgeber konstruktiv und effizient verhandelt, damit im Rahmen der Verhandlungsphase ein Tarifergebnis erzielt werden kann.
