Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die anstehende Betriebsratswahl ist mehr als nur ein Kreuz auf einem Zettel, sie ist die Entscheidung darüber,

wie konsequent unsere Interessen in den nächsten vier Jahren vertreten werden.

Viele von euch fragen sich bestimmt: Welche Liste bringt uns wirklich weiter?

Die Antwort liegt für uns klar auf der Hand, denn unsere Bilanz der letzten vier Jahre spricht für sich, hier ein kleiner Auszug…

Unsere Erfolge aus der Minderheit heraus

In der vergangenen Amtszeit hatten wir 5 von 15 Sitzen im Gremium. Das hieß für uns: Wir mussten doppelt so hart arbeiten, um Mehrheiten zu

überzeugen und Projekte durchzusetzen. Trotz dieser Herausforderung waren wir der Motor im Betriebsrat, der die tägliche Arbeit geschultert hat.

Die Wahrheit ist: Viele andere waren in der täglichen Betriebsratsarbeit praktisch nie da.

Während diese jetzt mit leeren Phrasen Dinge versprechen, die sie in den letzten vier Jahren hätten entwickeln und

gestalten können, lieferten wir in dieser Zeit aus der Minderheit heraus kontinuierlich Ergebnisse.

Was wir unter anderem für euch erreicht haben

• Verbesserung des Arbeitsalltags: Von neuen Berufsschuhen und moderner Arbeitskleidung über Wasserspender (die nach und nach mit

Kohlensäurefunktion aufgewertet werden) bis hin zum Erhalt der Kaffeeautomaten. Auch die nachträgliche Klimatisierung des Aufenthaltsraums

am Albtalbahnhof und in Hochstetten war unser Erfolg. Einführung der Praxistrainer-Regelung inklusive zusätzlichem Versicherungsschutz

gehen direkt auf unsere Initiative zurück. Regelmäßige und jetzt wieder anstehende Neubewertung der Fußweg- und Rangierzeiten.

• Vereinbarkeit von Familie & Beruf: Das aktuelle Testmodell für Schichtangebote für Eltern und Pflegende ist ein echtes Herzensprojekt.

Wir haben den Arbeitgeber überzeugt, endlich ein Angebot zu entwickeln. Unser Ziel: Aus dem Test eine Dauereinrichtung mit mehr Schichten

und Standorten machen! Ebenfalls die Durchsetzung von Vereinbarungen zur Teilzeit im Fahrbetrieb bei Mitarbeiter*innen die unsere Hilfe

benötigten.

• Direkte Hilfe vor Ort: Ob bei Reinigungsproblemen in Bruchsal, dem schnellen Organisieren von Heizquellen, der persönlichen Unterstützung

in schwierigen Lebenslagen oder Streitigkeiten in verschiedensten Abteilungen, wir waren da wenn ihr uns gebraucht habt.

• Kleinigkeiten mit großer Wirkung: Jährliche Eis- und Smoothie-Aktionen, die Bereitstellung von Mikrowellen, Gutscheine für verpasste

Feierlichkeiten oder besonderes Engagement, wir kümmern uns um den Erhalt und die Wertschätzung im Kleinen.

Verantwortung übernehmen, wenn es darauf ankommt

• Ausschussarbeit: Wir von der Minderheitenliste besetzen die wichtigen Ausschüsse mit hohem Engagement. Denn wir wissen: Wenn wir die

Detailarbeit nicht machen, bleibt sie liegen. Arbeit, die alle 15 Betriebsräte gleichermaßen machen sollten, es aber mehrheitlich nicht taten.

• Ein Betriebsrat braucht Mut: Als der Vorsitz des Gremiums vor 18 Monaten vakant wurde und alle von der Mehrheitsliste ablehnten den

Vorsitz zu stellen, haben wir Verantwortung übernommen. Dominic Groß hat das Amt des Vorsitzenden angetreten, um die Handlungsfähigkeit

des Betriebsrats in einer kritischen Phase zu sichern, während der Arbeitgeber versuchte, betriebliche Regelungen abzuschaffen.

• Durch unsere Arbeit: Im BV und IT-Ausschuss haben wir in diesen 18 Monaten über 30 Betriebsvereinbarungen erfolgreich bearbeitet. In

den vier Jahren haben wir unzählige Aushänge erstellt, Jahresberichte angefertigt, Newsletter geschrieben und die internen Abläufe des

Betriebsrats sichergestellt, Betriebsversammlungen, Teilversammlungen und Abteilungsversammlungen für euch geplant und durchgeführt.

• Wir führten tausende Gespräche: In unterschiedlichsten Fragestellungen standen wir allen Kolleginnen und Kollegen in den letzten vier

Jahren zur Seite, insbesondere bei schwierigen Gesprächen mit Führungskräften.

• Stolz sind wir auf die Rettung der BV-Dispo: In harten Verhandlungen mit dem Arbeitgeber haben wir die Schicht- und Springergruppen,

sowie die Härtefallregelungen geschützt. Wir haben sichergestellt, dass auch ETV-Kollegen durch Jahrespläne und weitere Elemente eine

Planungssicherheit erhalten, die andere längst im Tarif haben.

• Der Arbeitszeitausschuss: Aufwendiges Prüfen zigtausender Dienstpläne, um im täglichen Baustellenchaos den Überblick zu behalten.

Warum wir jetzt eure starke Stimme brauchen

• Wir haben bewiesen, dass wir auch gegen Widerstände Ergebnisse liefern können, für mehr brauchen wir stabile Mehrheiten.

• Um mehr, schneller, transparenter und klarer informieren zu können, brauchen wir stabile Mehrheiten.

• In der Vergangenheit wurden wichtige Informationen oft durch Mehrheitsentscheidungen blockiert. Wir brauchen stabile Mehrheiten.

• Wir wollen ein Gremium, das viel mehr neue Projekte mit Leidenschaft vorantreibt. Das geht nur mit stabilen Mehrheiten.

• Betriebsrat ist mehr, als nur alle drei Wochen zur Sitzung zu erscheinen, es ist tägliche Arbeit. Am besten mit einer stabilen Mehrheit.

Unsere Vision

Wir haben das Know-how, die Erfahrung und den unbedingten Willen,

uns für jeden Einzelnen von euch einzusetzen. Wir sind noch lange nicht fertig.

Wer einen starken Betriebsrat will, wählt Liste 2

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